NOVA ROCK 2022

Tag Stage Time
Fr, 10.Juni Red Stage 17:20 - 18:25

Epica

Das Wort monumental ist nicht mal ansatzweise stark genug, um „Omega“ zu beschreiben. Auf ihrem ersten neuen Album seit fünf langen Jahren zücken die niederländischen Symphonic-Metal-Titanen Epica das ganz große Besteck und entfesseln ihr bislang größtes, umwerfendstes, verblüffendstes Werk.

Gegründet von Komponist Mark Jansen nach seinem Ausstieg bei After Forever im Jahr 2002, erregten sie schnell auch im Ausland große Aufmerksamkeit und machten große Schritte in Richtung der Symphonic- Metal-Supermacht, die sie seit vielen Jahren sind. Auf ihren bislang sieben Werken schwangen sie sich von gotischen Versatzstücken sehr bald zu einem ausladenden, epischen und triumphierenden Amalgam monolithischer Einflüsse auf. Konstant verfeinerten sie ihren Trademark-Sound aus Simone Simons‘ beispielloser Gesangsleistung, einer über alles hinweg galoppierenden Band, Orchester, progressiver Eleganz, orientalischer Verspieltheit, cinematischer Breite und kolossalem Furor.

Diesmal machten sie erst einen Schritt zurück, bevor sie zwei vorwärts gingen. Das erste Mal seit vielen Jahren schrieben sie das Album wieder zusammen. Als Band. Sie kamen in einem Haus in der ländlichen Idylle Hollands zusammen und richteten in mehreren Zimmern ein temporäres Studio ein. Entsprechend ist „Omega“ ein Werk der Einheit, der Freundschaft, ein Exempel der engen Bindung unter den Mitgliedern. Inmitten einer Welt in Aufruhr, einer kataklystischen Umwälzung in der Gesellschaft, haben es Epica auf wundersame Weise vollbracht, ihr spektakulärstes Album zu vollenden. Ein Album, das Metal, Orchester, Chor und orientalische Instrumente nahtlos zusammenbringt und eine Flutwelle purer Gänsehaut auslöst.

„Omega“ ist ein Album, für das eigens Partituren für Orchester und Chor geschrieben wurden, und auf dem ethnische Instrumente zum Einsatz kommen, die von einigen der besten Native-Künstler der Welt vor Ort aufgenommen wurden. Um es kurz zu machen: Sie haben sich übertroffen. Mal wieder. Und es dabei dennoch geschafft, die Songs zugänglich und fast schon unerhört eingängig zu gestalten. Mit seinen überlebensgroßen Hymnen ist „Omega“ prädestiniert für den Live-Einsatz auf der ganzen Welt.

Vom stürmischen „Abyss Of Time“ über das gespenstische „The Skeleton Key“ und den orientalischen Zauber von „The Seal Of Salomon“ zum ultimativen Kampfgeheul „Freedom – The Wolves Within“ und der überwältigenden Trauer, die dem schmerzhaft schönen „Rivers“ entströmt, stellt „Omega“ alles zur Schau, was Epica zu bieten haben. Und erstaunlicherweise sogar mehr als das.

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