No Place Like Home, das dritte Studioalbum von Badflower, zeigt die in Los Angeles gegründete und in Nashville ansässige Rockband in ihrer bisher verletzlichsten und nachdenklichsten Phase. Das Album, das zum ersten Mal vollständig nüchtern von Frontmann Josh Katz geschrieben wurde, ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit Themen wie Reue, Altern, emotionaler Isolation und der sich wandelnden Vorstellung von „Zuhause“. Für Katz ist Heimat kein Ort und keine Person – sie ist eine Erinnerung, eine Version seiner selbst, die er in einer Welt, die ihm zunehmend fremd erscheint, nicht mehr wiedererkennt.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat Badflower zwei EPs veröffentlicht, ihr erfolgreiches Debütalbum „Ok, I’m Sick“ über Big Machine Label Group und ihr zweites Album „This Is How The World Ends“. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus rohem Rock und introspektiven Geschichten hat sich die Band die Anerkennung von Medien wie Billboard, Alternative Press und Nylon verdient. Ihre Hit-Single „Ghost“ wurde mit Platin ausgezeichnet, erhielt bei den iHeartRadio Awards die Auszeichnung „Rock Song of the Year“ und wurde über 700 Millionen Mal gestreamt. Gleichzeitig begeisterte die Band das Publikum auf der ganzen Welt, spielte auf großen Festivals wie Kaboo Del Mar und Sonic Temple und teilte sich die Bühne mit Bands wie Incubus, Shinedown und Ghost.
Nach vier Jahren Arbeit markiert „No Place Like Home“ einen Wendepunkt für Badflower – Josh Katz (Gesang/Gitarre), Joey Morrow (Leadgitarre), Alex Espiritu (Bass) und Anthony Sonetti (Schlagzeug) –, da sie sich mit der Ernüchterung auseinandersetzen, die nach der Verwirklichung ihrer Lebensträume einsetzt. Von der bissigen Kritik an der Musikindustrie in „Number 1“ bis hin zu den herzzerreißenden Zukunftsängsten in „Don’t Be a Stranger“ und „Paws“ verwebt das Album Themen wie psychische Gesundheit, Selbstzweifel und existenzielle Ängste mit einer unerschütterlichen Ehrlichkeit, die zum Markenzeichen von Badflower geworden ist. No Place Like Home bietet keine einfachen Antworten – stattdessen lädt es die Zuhörer dazu ein, sich mit ihrem Unbehagen auseinanderzusetzen, sich gesehen zu fühlen und sich vielleicht weniger allein zu fühlen.